Cardiovascular responses during moderate water exercise and following recovery

Die Studie untersuchte die kardiovaskulären Reaktionen auf Belastung im Wasser und in der darauf folgenden Erholungsphase bezüglich der Zusammenhänge zwischen Herzfrequenz, Blutdruck und der autonomen nervalen Systemaktivität. Sieben trainierte Männer absolvierten dazu eine 10-minütige Dauerbelastung auf dem Fahrradergometer bei moderater Intensität an Land und im Wasser mit jeweils anschließender 10-minütiger Erholungsphase. Ergebnisse: Es gab keine Unterschiede in der Herzfrequenzveränderung während irgendeiner Phase im Vergleich der beiden Tests. Der systolische Blutdruck zeigte im Wasser-Test signifikant niedrigere Werte während der Belastung und der diastolische Blutdruck während der Erholung als im Land-Test. Die sympathetische Systemaktivität war während der Erholungsphase im Wasser signifikant niedriger als an Land, während die parasympathetische Aktivität im Wasser signifikant höher war als an Land. Der niedrigere Blutdruck im Wasser gegenüber dem Land-Test und die gleiche Herzfrequenz korrspondierten nicht mit den Veränderungen der Indikatoren des autonomen Nervensystems. Es wurde daher geschlussfolgert, dass Blutdruck- und Herzfrequenzreaktionen im Wasser hauptsächlich beeinflusst werden durch den größeren venösen Return durch den hydrostatischen Druck.
© Copyright 1999 Biomechanics and Medicine in Swimming VIII. Published by University of Jyväskylä. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notationen:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Biomechanics and Medicine in Swimming VIII
Format: Compilation Article
Language:English
Published: Jyväskylä University of Jyväskylä 1999
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/bms/8_345-350_Matsui.pdf
Seiten:345-350
Level:advanced