Training adaptations for optimal performance
Der Beitrag wollte das Wissen bezüglich der positiven und negativen Aspekte des Schwimmtrainings näher aufhellen. Es ist offensichtlich, dass das heute favorisierte Training mit exzessiven Umfängen von >5000-7000 m/Tag für Schwimmer, deren Wettkampfbelastung bei nur wenigen Minuten liegt, physiologisch nicht gerechtfertigt ist. Zumindest Schwimmer ab dem 17. Lebensjahr sollten im Training mehr Augenmerk auf die spezifischen Kraft- und Schnelligkeitsanforderungen legen. Es scheint so, dass diese Eigenschaften adäquat mit Wassertraining entwickelt werden können, während zusätzliches Krafttraining an Land nur wenig Einfluss auf die Leistung hat. Wiederholt hat sich gezeigt, dass exzessives Training die Leistung der Muskelfasern und die Sprintfähigkeit reduziert. Das Tapering stellt bei um 30 % reduziertem Belastungsumfang über 3-4 Wochen andererseits diese Qualitäten wieder her.
Verf. hoffen, dass zukünftige Studien dazu beitragen, geschlechtsspezifische Unterschiede in der Trainingsanpassung und der Reaktion auf Tapering bei Schwimmern aufzuhellen, da diese Informationen zu einem besseren Verständnis der die kontraktilen Merkmale spezifischer Muskelfasertypen während Training und Tapering regulierenden Mechanismen führen könnten.
© Copyright 1999 Biomechanics and Medicine in Swimming VIII. Published by University of Jyväskylä. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notationen: | endurance sports |
| Published in: | Biomechanics and Medicine in Swimming VIII |
| Format: | Compilation Article |
| Language: | English |
| Published: |
Jyväskylä
University of Jyväskylä
1999
|
| Online Access: | https://open-archive.sport-iat.de/bms/8_381-390_Costill.pdf |
| Seiten: | 381-390 |
| Level: | advanced |