Principles of non-stationary swimming - a preliminary attempt

(Prinzipien des nicht-stationären Schwimmens: Ein Vor-Versuch)

Ziel der Arbeit war die Vorstellung einiger Ergebnisse zur innerzyklischen Geschwindigkeit und innerzyklischen Beschleunigung beim Schmetterlingsschwimmen, um Aufschluss über nicht-stationäre Fließeigenschaften zu erlangen. In diesem Fall beeinflussen Kräfte auf Grund von Beschleunigung/Verlangsamung des Systems Körper/Wasser die Kinetik des Systems selbst. Die Geschwindigkeitsveränderung pro Zyklus kann direkt beim Schwimmen im Strömungskanal gemessen werden. Diese Kraft wird Beschleunigungsreaktion (AR) genannt und beeinflusst Widerstand und Schub. Die AR ist das Produkt aus "Zusatzgewicht" und Beschleunigung. Beschleunigtes Wasser reagiert so, als ob der Körper schwerer würde. Ein schwererer Körper widersetzt sich durch seine Trägheit deutlich mehr einer Geschwindigkeitsveränderung. Die Rolle, die die AR in der Bewertung von Schwimmzügen spielen kann, wird exemplarisch am Schmetterlingsschwimmen dargestellt. Die Entwicklung der innerzyklischen Geschwindigkeit ist abhängig von der Beschleunigungsreaktion, dem Körpergewicht und dem individuellen Widerstandskoeffizienten. Schwimmen mit hohen Geschwindigkeiten scheint ein Weg zu sein, um a) die involvierten Massen und b) die Veränderungen der Geschwindigkeit dieser Massen zu optimieren.
© Copyright 2003 Biomechanics and Medicine in Swimming IX. Veröffentlicht von University of Saint-Etienne. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Biomechanics and Medicine in Swimming IX
Dokumentenart: Beitrag aus Sammelwerk
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Saint-Etienne University of Saint-Etienne 2003
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/bms/9_45-49_Ungerechts.pdf
Seiten:45-49
Level:hoch