Analysis of the 200 m events in the Sydney Olympic Games

(Analyse der 200-m-Disziplinen bei den Olympischen Spielen in Sydney)

Es wurden die Leistungen der Finals und Semifinals der jeweils fünf 200-m-Wettbewerbe der Frauen und Männer (Rücken, Brust, Schmetterling, Freistil und Lagen) bei den Olympischen Spielen 2000 untersucht. Zum Einsatz kamen dabei 12 Videokameras. Mittels eines speziellen Wettkampf-Analyseprogramms wurden jeweils die vier 50-m-Geschwindigkeiten, die Zyklusfrequenzen, Zykluslängen sowie die Start- und Wendengeschwindigkeiten berechnet. Ergebnisse: Die meisten Goldmedaillengewinner schwammen auf der 4. Bahn (7/10) und auf der 3. Bahn (6/10) schneller als die anderen Medaillengewinner. Starts (2/10) und Wenden (2/10) erwiesen sich nicht von großer Bedeutung für das Endergebnis. Im Durchschnitt schwammen auch die drei Medaillengewinner auf der 3. Bahn (7/10) und der 4. Bahn (7/10) schneller als die anderen 5 Finalteilnehmer. Für die gesamte Untersuchungsgruppe (n=16) gilt, dass die 200-m-Geschwindigkeit hauptsächlich in Korrelation zur Geschwindigkeit auf der 2. und 3. Bahn und der Geschwindigkeit der 3. Wende stand. Die Startgeschwindigkeit spielte mit Ausnahme 200 F Männer und 200 S Frauen keine entscheidende Rolle. Bezüglich Zyklusfrequenz und Zykluslänge wurden 3 verschiedene Strategien umgesetzt, die jedoch nicht in Bezug zur Endleistung standen.
© Copyright 2003 Biomechanics and Medicine in Swimming IX. Veröffentlicht von University of Saint-Etienne. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Biomechanics and Medicine in Swimming IX
Dokumentenart: Beitrag aus Sammelwerk
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Saint-Etienne University of Saint-Etienne 2003
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/bms/9_261-264_Chatard.pdf
Seiten:261-264
Level:hoch