Evolution of co-ordination in flat breaststroke in relation to velocity

Beim Wechsel vom 200-m- zum 100-m-Brustschwimmen ist die Erhöhung der Geschwindigkeit gekoppelt mit einer Erhöhung der Frequenz. Dies führt, im Gegensatz zu den drei anderen Schwimmarten, zu einer Verkürzung der Zuglänge. Die Phasen eines Zugs verändern sich mit steigender Geschwinidgkeit nicht in gleicher Weise. Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Phasen sich, relativ betrachtet, erhöhen, nachdem verifiziert wurde, dass die Erhöhung der Geschwindigkeit zu einer Verringerung der Gleitzeit führt. Methode: Fünf Schwimmer und sechs Schwimmerinnen der nationalen und internationalen Klasse absolvierten eine 20-m-Strecke im Brustschwimmen mit drei ansteigenden Geschwindigkeiten (entsprechend der 200-, 100- und 50-m-Geschwindigkeit). Es wurden von der Seite und von vorn Unterwasseraufnahmen realisiert. Ein Bildkalkulator ermittelte bei jeder der drei Geschwindigkeiten drei representative Zyklen. Daraus wurden die vier Phasen Beinvortrieb, Gleiten, Armvortrieb und Rückführen von Armen und Beinen prozentual ermittelt. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Geschwindigkeit mit einer signifikanten Verringerung der Gleitzeit einherging. Dieser Anstieg hängt logischer Weise vom Anstieg der Widerstandskomponenten der Vorwärtsbewegung ab. Extreme Geschwindigkeiten (200 m vs. 50 m) führen zu einem Anstieg der entsprechenden Dauer von Arm- und Beinvortrieb und Rückführung, während bei mittleren Geschwindigkeiten diese Veränderungen unterschiedlicher Art sind.
© Copyright 1999 Biomechanics and Medicine in Swimming VIII. Published by University of Jyväskylä. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notationen:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Biomechanics and Medicine in Swimming VIII
Format: Compilation Article
Language:English
Published: Jyväskylä University of Jyväskylä 1999
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/bms/8_29-32_Chollet.pdf
Seiten:29-32
Level:advanced