Optimal depth for streamlined gliding

Diese Studie untersuchte die Widerstandskräfte beim Ziehen von Schwimmern bei vorbestimmten Tiefen und Geschwindigkeiten. 40 erfahrene Schwimmer mit vergleichbarem Körperbau wurden mittels Motorwinde-Zug-System stromlinienförmig durch das Wasser gezogen. Dabei wurde der Widerstand an der Wasseroberfläche sowie in 0,2; 0,4 und 0,6 m Tiefe sowie bei Geschwindigkeiten von 1,6; 1,9; 2,2; 2,5; 2,8 und 3,1 m/s gemessen. Ergebnisse: Es wurde mittels ANOVA ein signifikant höherer Widerstand an der Oberfläche als in 0,2; 0,4 und 0,6 m Tiefe gemessen. Dies gilt für alle untersuchten Geschwindigkeiten. Bei den beiden langsamsten Geschwindigkeiten wurden im Vergleich 0,2 vs. 0,4 vs. 0,6 m Tiefe keine Unterschiede ermittelt. Im Geschwindigkeitsbereich 2,2 - 3,1 m/s war der Widerstand bei 0,2 m Tiefe signifikant höher als in 0,4 und 0,6 m Tiefe, wo keine signifikanten Unterschiede gefunden wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass es vorteilhaft sein könnte, wenn der Schwimmer seine Gleitphase in eine Tiefe von 0,4 m verlegt, um auf einen geringst möglichen Widerstand zu treffen. Dies gilt insbesondere für Geschwindigketen über 1,9 m/s. Die Einbeziehung von Hüftumfang und eines Schlankheitsindex als signifikante Co-Variable unterstützen die Dringlichkeit der Einbeziehung dieser Variablen in die Analyse des passiven Widerstandes.
© Copyright 1999 Biomechanics and Medicine in Swimming VIII. Published by University of Jyväskylä. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notationen:technical and natural sciences endurance sports
Published in:Biomechanics and Medicine in Swimming VIII
Format: Compilation Article
Language:English
Published: Jyväskylä University of Jyväskylä 1999
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/bms/8_165-170_Lyttle.pdf
Seiten:165-170
Level:advanced