Backward Extrapolation of VO2 from the O2 Recovery Curve after a Voluntary Maximal 400-m Swim

Die rückwärtige Extrapolation der O2-Wiederherstellungskurve zum Zeitpunkt Null der Wiederherstellungsphase wird in der Literatur als eine geeignete Methode zur Bestimmung von VO2 bei maximaler Belastung beschrieben - besonders in Hinblick auf Feldbedingungen. Da jedoch die meisten hochtrainierten Schwimmer ihren maximalen Sauerstoffverbrauch bei Geschwindigkeiten erreichen, die weit unter dem Maximum liegen, wird hiermit eine Studie vorgelegt, in der ermittelt werden soll, ob die Verzögerung im Einsetzen der O2-Wiederherstellung nach supramaximaler Belastung (maximale 400 m-Schwimmbelastung) genutzt werden kann, um ein leichteres Bewertungskriterium für VO2 max im Schwimmen zu erhalten. Die Ergebnisse zeigen, daß die Nutzung der rückwärtigen Extrapolation nach 400 m-Maximalschwimmbelastung zu einer Überbewertung des Spitzen-VO2 führt. Die Messung von VO2 nach dem Ende der Belastung (20 Sek. oder weniger) ist jedoch ein aussagekräftiger Wert für Spitzen-Belastungs-VO2 und bietet zudem den Vorteil, daß die rückwärtige Extrapolation auf einen Testdurchgang reduziert werden kann. R. Kötteritzsch 14.05.92
© Copyright 1983 Biomechanics and Medicine in Swimming. Published by Human Kinetics. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notationen:endurance sports technical and natural sciences
Published in:Biomechanics and Medicine in Swimming
Format: Compilation Article
Language:English
Published: Champaign Human Kinetics 1983
Edition:Champaign, Illinois: Human Kinetics Publishers, 1983. - S.222 - 227: Tab., 10 Lit.
Series:International Series on Sport Sciences, 14
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/bms/4_222-227_Lavoie.pdf
Seiten:222-227
Level:advanced